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Erschienen am: 16.06.2010

MONTGELAS-PREIS 2010

Der Vorstand der Montgelas-Gesellschaft e.V., Pierre Wolff, verlieh am 14. Juni 2010 im Soldner-Saal des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation erstmals den Montgelas-Preis 2010 an Prof. emer. Dr. Eberhard Weis, Professor für Neuere Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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Anlässlich des 250. Geburtstags von Maximilian Joseph Graf Montgelas am 12.09.2009 hat die Montgelas Gesellschaft beschlossen, einen Montgelas-Preis zu stiften. Der Ehrenpreis soll künftig jedes Jahr zwei Persönlichkeiten – einer bayerischen und einer französischen – verliehen werden, die sich um das geistige Erbe Montgelas‘ verdient gemacht haben, um die Verbreitung der Kenntnis über Leben und Werk des Ministers bzw. um die Förderung des bayerisch-französischen Personen- und Gedankenaustausches.

„Es ehrt uns, die Preisverleihung des „Montgelaspreises“ am LVG durchzuführen“, so der Präsident des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation, Dr. Klement Aringer, bei der Begrüßung der Gäste. Durch die enge historische Verbindung der bayerischen Vermessungsverwaltung mit Graf Montgelas ist es wohl kein Zufall, dass die Preisverleihung an diesem Ort stattfand. Anschließend ging Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer auf die Person Montgelas ein, der aufgrund seiner Reformen als Wegbereiter für das heutige moderne Bayern gilt.

Prof. Dr. Walter Demel, Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität der Bundeswehr München, würdigte in seiner Laudatio Prof. emer. Dr. Eberhard Weis, der wie kein anderer sehr viel Herzblut in die lebenslange Forschung über Graf Montgelas steckte. In seinem Meisterwerk „die Biographie Montgelas“ beleuchtet Weis in herausragender Weise die Person Montgelas und spannt einen Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart. Pierre Wolff, der Vorsitzende der Montgelas-Gesellschaft, drückte ihm anschließend durch die Verleihung des Montgelaspreises die Anerkennung über sein Lebenswerk im Dienste der Forschung über Leben und Werk von Maximilian Joseph Graf Montgelas sowie der Förderung des bayerisch-französischen Gedankenaustausches auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften aus.

Die Übergabe des Preises und der Preisurkunde wurde begleitet von der besten Französischschülerin der Q11-Klassen des Max-Josef-Stifts in München und der besten Deutschschülerin der Première-Klassen der Maison d’Education de la Légion d’Honneur in Saint-Denis bei Paris, Partnerschule des Max-Josef-Stifts. Beide Mädchen traten in Uniform ihrer jeweiligen Schule auf.

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